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Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
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BGM in der Pflege - Interview mit Sabine Menke

Das Netzwerk Pflege der Diakonie in Niedersachsen führt mit Mitarbeitenden aus der ambulanten und stationären Pflege ein Projekt zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) durch. Kooperationspartner sind die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und die BKK Diakonie. Das zweijährige Projekt startete im Herbst 2015.

Sabine Menke ist seit 1991 Mitarbeiterin und seit 2016 Wohnbereichsleiterin im Abt-Uhlhorn-Haus in Loccum. Die Pflegeeinrichtung mit rund 70 Mitarbeitenden bietet Plätze für 96 Bewohnerinnen und Bewohner und gehört zum Regionalverbund Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser.

Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem BGM-Projekt?

Ich erhoffe mir davon besonders, dass sich das Arbeitsklima verbessert und wir dadurch eine Senkung des Krankenstandes erreichen können. Ich finde es persönlich außerdem schön, aktiv etwas mitbewegen zu können.

Wie wird das Thema BGM in der Mitarbeiterschaft angenommen und wie laufen die Projektgruppen?

Inzwischen sehr gut. Nach einem etwas zähen Start erlebe ich jetzt sehr viel Engagement bei den Mitarbeitenden, die mitmachen. Natürlich kann man nicht alle erreichen, aber wir sind zufrieden mit der Resonanz. Bei Themen wie „Kommunikation untereinander“ und „Verlässliche Dienstpläne“ zeigt sich auch viel Kreativität. Es herrscht bei den Kolleginnen und Kollegen jetzt viel mehr das Gefühl: „Meine Meinung ist gefragt. Ich werde in Abläufe wirklich mit einbezogen.“

Wie managen Sie Ihre Arbeit im Projekt und parallel Ihre reguläre Aufgabe im Unternehmen?

Das Problem ist, dass meine Arbeitstage nie wirklich planbar sind. Am Anfang habe ich manchmal Projektaufgaben mit nach Hause genommen. Das mache ich jetzt nicht mehr. Ich erledige es jetzt einfach so gut wie möglich.

Was brauchen Sie, um Maßnahmen im BGM-Projekt gut umsetzen zu können?

Das ist vor allem Zeit. Zum Beispiel, um weitere Mitarbeitende zur aktiven Mitarbeit im BGM zu motivieren. Dafür habe ich auch die volle Unterstützung unserer Leitung.

Was meinen Sie, wie hat sich das Betriebliche Gesundheitsmanagement bis zum Jahr 2020 in Ihrem Unternehmen entwickelt?

Meine Zukunftsvision ist, dass die Mitarbeitenden zukünftig ihre Wunschdienste bekommen, das heißt, Arbeit und Privatleben optimal vereinbaren können. Dann wären sie hochmotiviert, wir würden attraktive Arbeitsbedingungen bieten können und hätten zahlreiche Bewerbungen!

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