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Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
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„Was hält unseren Betrieb gesund?“

Diakonische Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen starten Projekt zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Kooperation zum Wohle der Mitarbeitenden in der Pflege (v.l.): Andreas Flöttmann (BKK Diakonie), Dr. Susanne Schott-Lemmer (Diakonie in Niedersachsen), Christoph Brauner (Netzwerk Pflege), Dr. Detlev Krause (BGW)
Kooperation zum Wohle der Mitarbeitenden in der Pflege (v.l.): Andreas Flöttmann (BKK Diakonie), Dr. Susanne Schott-Lemmer (Diakonie in Niedersachsen), Christoph Brauner (Netzwerk Pflege), Dr. Detlev Krause (BGW)

Pflegeeinrichtungen spüren im besonderen Maße die Auswirkungen des demografischen Wandels. Fachkräfte in der Pflege sind rar, ihre Arbeit ist anspruchsvoll und belastend. Umso wichtiger sind Maßnahmen, die die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden dauerhaft erhalten. Zehn stationäre Altenpflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste der Diakonie in Niedersachsen starteten im September ein Projekt zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). 

Ziel des zweijährigen Projektes ist es, das Thema Gesundheit als Querschnittsaufgabe in den Unternehmen zu verankern. „Es geht nicht um Raucherentwöhnungskurse, einzelne Gesundheitstage oder um die Anschaffung ergonomischer Bürostühle“, stellte Christoph Brauner, Leiter des Netzwerkes Pflege, bei der Auftaktveranstaltung am 21. September in Hannover fest. Die Grundfrage laute „Was hält unseren Betrieb gesund?“. Ein funktionierendes BGM zeige sich im Führungshandeln, in der Klärung der Position der obersten Leitung zur Gesundheit im Unternehmen.

Initiator des Projektes ist das Netzwerk Pflege, ein Zusammenschluss diakonischer Träger ambulanter und stationärer Pflege in Niedersachsen. Kooperationspartner sind die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und die BKK Diakonie. Susanne Schott-Lemmer, Vorstandsmitglied der Diakonie in Niedersachsen, betonte bei ihrem Grußwort an die Projektteilnehmer den diakonischen Charakter eines ganzheitlich verstandenen Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Es gehe dabei auch um die Stärkung der Kommunikation im Unternehmen und um die Entwicklung einer Vertrauenskultur. Von dem Projekt könne die Botschaft ausgehen: „Das ist das Diakonische: Wir passen aufeinander auf!“ 

„Einen langen Atem für ein ambitioniertes Vorhaben und Mut zur Veränderung“ wünschte Dr. Detlev Krause, Bereichsleiter Präventionskoordination der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) den beteiligten Unternehmen. Andreas Flöttmann, Vorstand der BKK Diakonie, begründete das Engagement der Betriebskrankenkasse: „Es ist unsere gesetzliche Aufgabe, das Betriebliche Gesundheitsmanagement zu unterstützen.“ BGM sei ein andauernder Prozess. Ziel müsse sein, es als Managementaufgabe dauerhaft zu integrieren. 

Zu den ersten diakonischen Einrichtungen, die ein BGM einführen wollen, gehört das Abt-Uhlhorn-Haus, eine stationäre Altenpflegeeinrichtung in Loccum. „Die Zufriedenheit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist mir sehr wichtig“, erklärte Leiterin Nicole Nürge-Thielking, „und ich möchte insbesondere unsere älter werdenden Mitarbeitenden dabei mit im Blick haben.“
 

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